AfD-Spitzenkandidat Nikolaus Kramer beim AfD-Wahlkampfabshcluss in Schwerin.

AfD: Wahlkampffinale mit Kramer und Holm

Stand: 24.09.2021 19:03 Uhr

Zum Abschluss ihres Wahlkampfes hat die AfD in Mecklenburg-Vorpommern die Energiepolitik sowie das Krisenmanagement von Bund und Land in der Corona-Pandemie kritisiert. In Schwerin sprachen die AfD-Spitzenkandidaten für Landtag und Bundestag - Nikolaus Kramer und Leif-Erik Holm - vor etwa 70 Anhängern.

Unrealistische Klimaziele sorgten nur für weiter steigende Preise bei Strom und Kraftstoff, sagte AfD-Landeschef Holm. Die Folgen bekämen vor allem auch Berufspendler zu spüren. Holm sprach sich dafür aus, Atomkraftwerke länger am Netz zu lassen. "Das ist eine Brückentechnologie, die wir brauchen", sagte er. Von etwa 30 Gegendemonstranten kam Protest. Auch der AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Nikolaus Kramer, kritisierte zwei Tage vor der Wahl die Corona-Beschlüsse. "Wir werden seit über 18 Monaten mit restriktiven Maßnahmen gegängelt", sagte Kramer.

Holm: Grenzen sind wieder "sperrangelweit offen"

Holm nahm die Entwicklung in Afghanistan nach der Machtübernahme der Taliban zum Anlass, verschärfte Grenzkontrollen zu fordern. "Die Grenzen stehen nach wie vor sperrangelweit offen", sagte er. Dies dürfe nicht zugelassen werden. "Deutschland soll das Land der Deutschen bleiben." Jüngste Umfragen sehen die AfD im Land bei 15 bis 18 Prozent. Kramer äußerte sich zuversichtlich, ein besseres Ergebnis erzielen zu können. 2016 war die AfD aus dem Stand mit 20,8 Prozent zweitstärkste Kraft im Landtag geworden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 24.09.2021 | 20:00 Uhr

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