Stand: 11.11.2019 13:49 Uhr

Zu wenige Auszubildende in MV

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Vor allem in der Hotel- und Gaststättenbranche werden Auszubildende gesucht. (Archivbild)

In Mecklenburg-Vorpommern ist in diesem Jahr die Zahl der Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz deutlich zurückgegangen. Gleichzeitig stieg die Zahl der offenen Stellen. Diese Bilanz haben Arbeitsagentur und Bildungsministerium am Montag gezogen. Nach Ansicht von Arbeitsagenturchefin Margit Haupt-Koopmann bleibt die Sicherung des Fachkräftenachwuchses eine zentrale Herausforderung im Land.

1.600 offene Ausbildungsstellen

Ende September waren noch 445 Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz - das ist ein Minus gegenüber dem Vorjahr von mehr als sechs Prozent. Gleichzeitig stieg die Zahl der noch offenen Lehrstellen um mehr als acht Prozent auf 1.600. Vor allem in der Hotel- und Gaststättenbranche werden Auszubildende gesucht, aber auch für angehende Elektroniker, Verkäufer oder Friseure gibt es noch offene Stellen.

"Jungen Geflüchteten eine Chance geben"

Arbeitsagenturchefin Haupt-Koopmann appellierte an die Arbeitgeber, bei den Anforderungen mehr Kompromissbereitschaft zu zeigen. Auch junge Leute mit Ecken und Kanten hätten beispielsweise Potential für eine duale Ausbildung. Außerdem sollten Betriebe mit Praktika auf Messen um Abiturientinnen und Abiturienten werben und verstärkt auch jungen Geflüchteten eine Ausbildungs-Chance geben.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 11.11.2019 | 14:00 Uhr

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