Stand: 18.10.2018 07:00 Uhr  - NDR 1 Radio MV

Zehn Millionen für Stralsunder Kaianlagen

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Ein Teil des Hafens, dort wo die auch die beliebte Gorch Fock liegt, ist seit Oktober gesperrt.

Stralsund erhält rund 10 Millionen Euro Fördergelder aus Bundesmitteln, mit dem die Kaianlagen auf der Museumsinsel nahe des Ozeaneums Stralsund neu gestaltet und saniert werden sollen. Gefördert wird das Bauvorhaben mit Mitteln des Förderprogramms "Nationale Projekte des Städtebaus" des Bundesinnenministeriums.

Seit Oktober gesperrt

Bereits seit einem halben Jahr ist die Hafenkante auf der Museumsinsel auf einer Breite von etwa 15 Metern gesperrt. Im Zuge der geplanten Sanierung der nördlichen Hafeninsel hatten Taucher bei einer Untersuchung festgestellt, dass die Stahlträger sowie mehrere tragende Stützen der Kaikante starke Korrosionsschäden aufwiesen.

Innenstadt UNESCO-Welterbe

Die Kaianlagen sind Teil der Stralsunder Innenstadt, die zum UNESCO-Welterbe gehört. Insgesamt fördert das Ministerium 35 städtebauliche Projekte in ganz Deutschland, 118 hatten sich beworben. Die Neugestaltung der Hafenkante in Stralsund ist dabei das einzige Projekt aus Mecklenburg-Vorpommern.

Weitere Informationen

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Einst war sie eine mächtige Hansestadt, heute gehört Stralsund mit seinen prächtigen Backsteinbauten zum UNESCO-Welterbe. Auch Meeresmuseum und Ozeaneum lohnen einen Besuch. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 18.10.2018 | 06:40 Uhr

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