Stand: 22.06.2018 15:40 Uhr

Werften-Pleite: Rechtsstreit mit Zulieferer beendet

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Die P+S Werften gingen im Jahr 2012 in die Insolvenz. (Archivbild)

Der jahrelange Rechtsstreit zwischen einem früheren Zulieferer der P+S Werften und dem Land Mecklenburg-Vorpommern ist beendet. Der Unternehmer verzichtet auf weitere juristische Schritte.

Keine Million Schadenersatz

Etwa fünf Jahre hat Harald Selck, Inhaber der Firma KLH Kältetechnik, versucht, eine Million Euro Schadenersatz zu bekommen. Seine Firma hatte 2012 den Werften Produkte in dieser Höhe zugeliefert. Da das Land aber eine Rettungsbürgschaft wegen der sich anbahnenden P+S-Insolvenz zurückzog, blieb das Unternehmen aus Bad Doberan (Landkreis Rostock) auf seinen Rechnungen sitzen.

Gericht sah keinen Anspruch

In einem ersten Verfahren hatte das Landgericht Schwerin Selck teilweise Recht gegeben und 50 Prozent Schadenersatz zugesprochen. Dagegen hatten beide Seiten Berufung eingelegt. Im Mai dieses Jahres hat das Oberlandesgericht Rostock den Schadenersatzanspruch abgelehnt. Wie der Anwalt Matthias Mück auf Anfrage von NDR 1 Radio MV sagte, werde man beim Bundesgerichtshof keinen Antrag auf Zulassung der Revision stellen. Er und sein Mandant sehen keine weiteren Erfolgsaussichten.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 22.06.2018 | 15:00 Uhr

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