Stand: 21.04.2017 15:16 Uhr

Weißer Ring: Opfer kennen oft ihre Rechte nicht

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Der Weiße Ring ist für seine Arbeit auf Spenden angewiesen. (Symbolbild)

Die Opferschutzorganisation Weißer Ring in Mecklenburg-Vorpommern will sich neuen Herausforderungen stellen. Wie ein Sprecher des Weißen Rings auf der Landestagung in Neubrandenburg sagte, wollen die Experten Erfahrungen über den Umgang mit Opfern von Terrorismus austauschen. Im Land gebe bereits einen ersten Fall mit Terrorismushintergrund, hieß es.

Unwissenheit oder Scham? Viele Opfer melden sich nicht

Schwerpunkte der Arbeit der ehrenamtlichen Helfer sind schon seit Jahren sexueller Missbrauch und häusliche Gewalt. Noch aber gebe es eine große Diskrepanz zwischen den beim Landeskriminalamt erfassten Fallzahlen und den Opfern, die sich tatsächlich Hilfe suchen, hieß es. Die Vernetzung der Mitarbeiter müsste stärker als bisher genutzt werden, so der Sprecher. Zudem müsse das Wissen um die Möglichkeit, beim Weißen Ring Hilfe suchen zu können, weiter verbreitet werden. Die Landestagung geht noch bis Sonnabend. Landesweit engagieren sich 140 Betreuer in 17 Außenstellen im Weißen Ring.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 21.04.2017 | 08:30 Uhr

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