Stand: 16.07.2019 20:14 Uhr

Waldbrand: Offiziell "Feuer aus!" in Lübtheen

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Der Brand auf dem früheren Truppenübungsplatz bei Lübtheen war am 30. Juni ausgebrochen und konnte nur mit Hilfe aus der Luft gelöscht werden. (Archivbild)

Im Waldbrandgebiet bei Lübtheen gibt es seit Dienstagvormittag keine Glutnester mehr. Das hat eine Untersuchung des Waldbodens mittels einer Drohne des Technischen Hilfswerks ergeben. Noch immer halten rund 100 Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes und der Bundesforstverwaltung im Waldgebiet Brandwache.

Wärmebildkamera schafft Gewissheit

In den vergangenen Tagen waren schon viele der Stellen mit Glutresten erloschen. Nur ein rund 30 Zentimeter großes Nest war verblieben. Bei dem Überflug mit einer Wärmebildkamera wurden am Dienstagvormittag lediglich 30 Grad gemessen - eine Termperatur weit unter der Entzündungsgrenze.

Lübtheen: Aufatmen nach dem Brand

Starker Regen lässt Feuer vollständig erlöschen

Vor allem die kühlen Temperaturen und der starke Regen am vergangenen Freitag haben dazu beigetragen, dass das Feuer nun vollständig erloschen ist. Der Bundesforstbetrieb überlegt inzwischen, wo wieder aufgeforstet werden kann. An den Waldrändern zu den Dörfern hin sollen dann Eichen und Buchen gepflanzt werden. Diese Bäume brennen, im Falle eines Feuers, wesentlich schlechter als Nadelbäume.

Ehemaliger Truppenübungsplatz in Flammen

Der Brand auf dem früheren, insgesamt 6.200 Hektar großen Truppenübungsplatz bei Lübtheen war am 30. Juni ausgebrochen und konnte erst eine Woche später gelöscht werden. Durch die starke Belastung mit alter Munition waren die Löscharbeiten am Boden massiv eingeschränkt.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 16.07.2019 | 20:00 Uhr

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