Sormas-Darstellung von Infektionsketten © NDR/ARD Foto: Screenshot

Verknüpfte Corona-Meldesoftware entlastet Gesundheitsämter

Stand: 20.04.2021 10:51 Uhr

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sammeln die Gesundheitsämter viele Datensätzen - noch müssen sie oft mehrfach eingegeben werden. In einem Pilotprojekt bringen Schnittstellen Entlastung.

Wie können Daten von Gesundheitsämtern schneller ans Behörden des Landes oder an das Robert Koch-Institut übermittelt werden? Mit dieser Frage beschäftigen sich Experten im Rahmen ein Pilotprojekts beim Landkreis Vorpommern-Rügen. Seit Februar testet der Kreis wie verschiedenen Melde- und Kontaktverfolgungsprogramme vernetzt werden können.

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Amtsleiter empfiehlt Freigabe der Schnittstellen

Noch hakt es zwar und täglich finden die Anwender im Gesundheitsamt Vorpommern-Rügen neue Verbesserungsvorschläge, die sie mit den Programmierern besprechen. Trotzdem kommt vom Leiter des Gesundheitsamtes, Jörg Heusler schon jetzt eine ganz klare Empfehlung: Die Schnittstellen der verschiedenen Programme untereinander sollten zügig für alle Gesundheitsämter freigeschaltet werden.

Daten nur noch einmal eingeben

Die Schnittstellen ermöglichen das Exportieren von Daten von einer Software zur anderen - auch zu dem Programm zur Kontaktverfolgung Sormas. Momentan können das nur die Projektteilnehmer. Während in allen anderen Gesundheitsämtern die Meldedaten per Hand in die Programme eingegeben werden müssen, geht das in Vorpommern-Rügen seit Februar per Knopfdruck. Einmal eingegeben sind die Daten in allen wichtigen Systemen angelegt. Heusler sagte, das spare vor allen Dingen Zeit und entlaste die Mitarbeiter in den Ämtern.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 20.04.2021 | 08:30 Uhr

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