Stand: 18.11.2019 06:18 Uhr

Urteil im Prozess um Drogen auf Reiterhof erwartet

Das Landgericht Schwerin. © NDR Foto: NDR
Eine Familie aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim steht in Schwerin vor Gericht. (Archivbild)

Im Prozess um Drogengeschäfte einer Reiterhof-Familie aus dem Landkreis Ludwigslust-Parchim soll heute das Urteil verkündet werden. Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer sechs Jahre und drei Monate Gefängnis für den 54 Jahre alten Hauptangeklagten sowie Bewährungsstrafen wegen Beihilfe zum Drogenhandel für seine Ehefrau und die gemeinsame Tochter gefordert. Die Anklagebehörde sah es als erwiesen an, dass Vater, Mutter und Tochter als Bande zwischen 2013 und 2016 mindestens 55 Kilogramm Marihuana für etwa 248.000 Euro verkauft haben. Die Cannabispflanzen, aus denen sie das Marihuana gewonnen hatten, wurden auf dem eigenen Hof gezüchtet.


Auch der Sohn wurde verurteilt

Die drei Angeklagten hatten während des Prozesses große Teile der vorgeworfenen Taten eingeräumt. In dem für den Vater geforderten Strafmaß ist ein Urteil von 2017 wegen ähnlicher Delikte über vier Jahre und einen Monat Gefängnis einbezogen. 2017 wurde auch der Sohn der Familie wegen Drogenhandels zu vier Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 18.11.2019 | 06:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Grafik mit der aktuellen "Corona-Ampel" für Mecklenburg-Vorpommern. © NDR

Corona in MV: 78 neue Infektionen, 2.144 insgesamt

Die meisten Neuinfektionen gibt es im Kreis Vorpommern-Greifswald. Im Kreis Rostock steigt der Inzidenzwert auf 37,2. mehr

Rostocks Torschütze Bentley Baxter Bahn (2.v.r.) und seine Kollegen bejubeln einen Treffer. © picture alliance/Fotostand Foto: Fotostand / Voelker

Hansa Rostock wie im Rausch: Kantersieg gegen Viktoria Köln

Drittliga-Spitzenreiter, zumindest vorübergehend: Hansa gewann zu Hause 5:1 und blieb das fünfte Mal in Folge ungeschlagen. mehr

Zwei Pflegefachkräfte in Schutzkleidung arbeiten auf einer Intensivstation (Themenbild). © picture alliance/Marcel Kusch/dpa Foto: Marcel Kusch

Corona: Hunderte Intensivbetten in MV kurzfristig verfügbar

Auf Intensivstationen in MV werden zurzeit elf Covid-19-Patienten behandelt. 180 Intensivbetten sind noch frei. mehr

Ein Auto fährt über Kopfsteinpflaster vom Grenzübergang Ahlbeck zur polnischen Stadt Swinemünde. © dpa Foto: Stefan Sauer

Corona-Risikogebiet Polen: Ausnahmen für Pendler

Polen ist Corona-Risikogebiet. Berufspendler, Schüler und Studierende sind dennoch von der Quarantäne-Pflicht befreit. mehr