Mecklenburg-Vorpommerns Justizministerin Katy Hofmeister (CDU, l-r), Phillip Amthor (CDU) Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) und Simone Borchardt (CDU) beim Spaziergang über die Promenade © dpa Foto: Danny Gohlke

Unions-Kanzlerkandidat Laschet auf Stimmenfang in Kühlungsborn

Stand: 17.08.2021 06:11 Uhr

Weltpolitik und Gespräche mit Fischern: Bei seinem ersten Wahlkampfbesuch im Nordosten äußerte sich Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet zur Lage in Afghanistan und sprach mit Bürgern.

Der Kanzlerkandidat der Unionsparteien, Armin Laschet, hat am Montagabend seinen ersten Wahlkampfauftritt in Mecklenburg-Vorpommern absolviert: Zusammen mit den CDU-Kandidaten zur Landtags- und Bundestagswahl war er zu Gast in Kühlungsborn (Landkreis Rostock).

Möglichst viele Menschen sollen Kabul verlassen können

In seiner Rede äußerte sich Laschet zunächst zur Lage in Afghanistan. Der CDU-Vorsitzende sprach sich dafür aus, Helfer der Bundeswehr und insbesondere Frauen, die sich für ihre Rechte eingesetzt hatten, schnellstmöglich aus dem Land zu bringen. Gefragt nach einem möglichen Versagen der Geheimdienste bei der Einschätzung der Lage vor Ort, sagte Laschet: "Wir werden das alles analysieren müssen: Was ist falsch gelaufen, international, national." Allerdings sei jetzt nicht der Zeitpunkt für eine "innerdeutsche Debatte". Jetzt gehe es darum, alles dafür zu tun, dass so viele Menschen wie möglich Kabul verlassen können.

Laschet will weiteren Lockdown vermeiden

In der Corona-Krise sieht Laschet es als eine wichtige Aufgabe an, die Schulen offen zu halten. Ein weiterer Lockdown müsse vermieden werden. Um die Digitalisierung in Verwaltungen voranzubringen, will er im Falle eines Wahlsieg ein spezielles Ministerium einrichten.

Im Anschluss an seine Rede traf sich Laschet an einem Restaurant in Kühlungsborn mit Fischern. Wie viele weitere Wahlkampfauftritte Laschet noch in Mecklenburg-Vorpommern absolviert, blieb unklar.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 17.08.2021 | 06:00 Uhr

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