Abiturienten schreiben eine Abiturprüfung. © dpa-Bildfunk Foto: Armin Weigel

Über 66.000 Förderstunden gegen Corona-bedingte Lernrückstände

Stand: 05.01.2022 15:50 Uhr

Knapp 3.000 Schülerinnen und Schüler haben vergangenen Sommer Förderstunden außerhalb der Schule genommen, um Corona-bedingte Lernrückstände aufzuholen. Das Land finanziert das mit Geld aus dem MV-Schutzfonds.

Insgesamt hätten Kinder und Jugendliche mehr als 66.000 Förderstunden bei außerschulischen Lerninstituten absolviert, teilte das Bildungsministerium mit. Ministerin Simone Oldenburg (Linke) nennt das Programm ein "gutes Zusatzangebot zum regulären Unterricht".

Größter Bedarf für die Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch

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Zwischen Mitte Mai und Ende Juli vergangenen Jahres konnten Schülerinnen und Schüler jeweils bis zu 30 Förderstunden bei freien Bildungsträgern nutzen. Die Kosten von rund 830.000 Euro wurden anschließend von den Anbietern beim Landesförderinstitut abgerechnet.

Am häufigsten wurde das Angebot von Kindern und Jugendlichen der Klassenstufen eins bis neun genutzt. Sie nahmen die Hilfe vor allem für die Fächer Mathematik, Deutsch und Englisch in Anspruch.

Kritik an der Statistik

Kritik gibt es von der bildungspolitischen Sprecherin der FDP-Fraktion im Landtag, Sabine Enseleit. Die Statistik zeige nicht, ob die Hilfe bei den Schülerinnen und Schülern angekommen sei, die sie dringend benötigten. Das Land überprüfe nicht, wie wirksam das Programm wirklich sei.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 05.01.2022 | 15:00 Uhr

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