Stand: 26.04.2018 16:12 Uhr

Tödlicher Schuss: Ermittlungen eingestellt

Nach dem tödlichen Schuss eines Polizisten auf einen mutmaßlichen Einbrecher in Neubrandenburg hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen eingestellt. Der Einsatz der Schusswaffe sei im Rahmen des Notwehrrechts erfolgt, teilte Oberstaatsanwalt Gerd Zeisler am Donnerstag mit.

Auf frischer Tat ertappt

Der 27-Jährige war Ende Februar mit zwei Mittätern in einen Dönerimbiss in Neubrandenburg eingebrochen. Dabei sollen sie 30.000 Euro erbeutet haben. Offenbar hatten sie zuvor einen Tipp bekommen, dass der Betreiber eine große Menge Geld in seinem Laden aufbewahre. Nach einem Zeugenhinweis überraschten zwei Polizeibeamte die Einbrecher auf frischer Tat.

Ermittlungen gegen Mittäter laufen weiter

Zunächst habe es so ausgesehen, als ob diese sich ergeben würden, so Zeisler. Dann jedoch habe einer der Männer einem Beamten Reizgas ins Gesicht gesprüht. Der Polizist habe geschossen und den Mann im Oberkörper getroffen. Dieser starb an einer Lungenverletzung. Die Ermittlungen gegen die beiden mutmaßlichen Mittäter laufen weiter. Sie bleiben in Untersuchungshaft.

Weitere Informationen

Staatsanwaltschaft: Polizist wurde attackiert

Im Fall des tödlichen Polizeieinsatzes vor fünf Tagen in Neubrandenburg gibt es weitere Erkenntnisse. Laut Staatsanwaltschaft war der Beamte von einem der Einbrecher attackiert worden. (05.03.2018) mehr

Tödlicher Schuss: Komplizen bleiben in Haft

Nach dem tödlichen Schuss eines Polizisten auf einen mutmaßlichen Einbrecher in Neubrandenburg laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Die beiden Komplizen bleiben derweil in Haft. (02.03.2018) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 26.04.2018 | 16:30 Uhr

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