Stand: 03.07.2019 20:08 Uhr

Todesursache bei Fusion-Besucher weiter unklar

Rund 70.000 Gäste waren in diesem Jahr zum Fusion"-Festival nach Lärz gekommen.

Nach dem Tod eines Festivalbesuchers beim "Fusion"-Festival in Lärz (Kreis Mecklenburgische Seenplatte) am vergangenen Wochenende ist die Ursache weiter unklar. Das hat die Staatsanwaltschaft Neubrandenburg mitgeteilt. Das Obduktionsergebnis schließt ein Fremdverschulden aus. Wie eine Polizeisprecherin sagte, können Angaben zur Todesursache damit wohl erst in einigen Wochen gemacht werden, wenn das Ergebnis der toxikologischen Untersuchung vorliegt.

Polizei lobt Kooperation des Veranstalters

Laut Abschlussbericht der Polizei hat es während des gesamten Festivals eine sehr gute Kooperation zwischen der Polizei und dem Veranstalter Kulturkosmos Müritz e.V. gegeben. Der gefundene Kompromiss habe sich bewährt und soll in Zukunft so fortgeführt werden. Die Polizei war mit einer mobilen Wache vor dem Festivalgelände präsent. Es gab tägliche Lagebesprechungen mit dem Veranstalter.

Insgesamt 380 Anzeigen

Im gesamten Einsatzzeitraum nahmen die Beamten rund 380 Anzeigen auf, die meisten davon wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Auch Autofahrer hatten Drogen genommen. Das Fusion-Festival hatte wegen eines Streits um das Sicherheitskonzept bundesweit Schlagzeilen gemacht. Er wurde erst kurz vor Festivalbeginn beigelegt.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 03.07.2019 | 19:00 Uhr

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