Stand: 27.08.2020 15:49 Uhr

Studie: Rinder kaum empfänglich für Coronavirus

Das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems. © dpa-Bildfunk Foto: Stefan Sauer/dpa
Der Forschungskomplex des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) für Tierseuchenforschung befindet sich auf der Insel Riems.

Rinder sind nur wenig empfänglich für das Coronavirus. Das hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems in einer weltweit ersten Studie herausgefunden. In dieser Untersuchung haben die Wissenschaftler sechs Rinder über die Nasenschleimhäute mit dem Coronavirus infiziert.

Rinder wohl keine Infektionsquelle für Menschen

Nur bei zwei Tieren vermehrten sich die Viren in geringem Maße. Kontakttiere im Stall haben sich aber nicht infiziert. Aufgrund dieser Ergebnisse gehen die Wissenschaftler davon aus, dass Rinder kaum empfänglich sind für das Coronavirus und es auch nicht weitergeben. Damit dürften Rinder auch keine Infektionsquelle für den Menschen sein. Weil sich Erreger aber anpassen, könnten Veränderungen nicht ausgeschlossen werden.

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Am FLI wird derzeit auch ein möglicher Impfstoff gegen das Coronavirus getestet. Tests mit Frettchen sollen zeigen, ob mit dem Impfstoff eine langfristige Immunität erreicht werden kann

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 27.08.2020 | 16:00 Uhr

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