Stand: 21.08.2020 07:01 Uhr

Stand-up-Paddler bringen sich häufig in Gefahr

Eine Frau auf einem See bei schönem Wetter beim Stand up Paddling © fotolia.com Foto: serguastock
Bisher nur mündliche Verwarnungen: Denn es ist noch nicht klar, ob es sich um Wasserfahrzeuge oder um Sportgeräte handelt. (Symbolbild)

Die Trendsportart Stand-up-Paddling beschäftigt zunehmend die Wasserschutzpolizei in Mecklenburg-Vorpommern. Immer öfter müssen die Paddler mit ihren Brettern aus viel befahrenen Gewässern geholt werden, weil sie in gefährliche Situationen geraten sind. Die Paddler sind immer häufiger in den Fahrrinnen unterwegs oder sie behindern Fahrgastschiffe zum Beispiel beim An- oder Ablegen, beklagt sie Wasserschutzpolizei.

Paddeln in Fahrrinnen besonders gefährlich

Die Wasserschutzpolizei weist darauf hin, dass das Paddeln in den Fahrrinnen verboten ist. Außerdem begeben sich die Freizeitsportler in der Nähe größerer Schiffe aufgrund der Sogwirkung in Lebensgefahr. Der Leiter des Wasserstraßen- und Schiffahrtsamts Stralsund, Stefan Grammann, appelliert daher an die Freizeitsportler, sich von viel befahrenen Wasserstraßen wie dem Seekanal von Rostock fernzuhalten.

Mündliche Verwarnungen ausgesprochen

Sanktionen haben Stand-Up-Paddler derzeit allerdings nicht zu befürchten, bislang wurden nur mündliche Verwarnungen ausgesprochen. Denn bei den Paddelbrettern ist noch nicht klar, ob es sich um Wasserfahrzeuge oder um Sportgeräte handelt. Für Sportgeräte gibt es keine Verwarngelder.


22.08.2020 08:51 Uhr

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Fassung des Textes war fälschlicherweise die Rede von der "Wasser- und Schiffahrtsverwaltung Mecklenburg-Vorpommerns". Richtig ist "Leiter des Wasserstraßen- und Schiffahrtsamts Stralsund".

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 21.08.2020 | 05:30 Uhr

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