Stand: 23.06.2019 11:28 Uhr  - NDR 1 Radio MV

Spargel: Durchschnittliche Saison geht zu Ende

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Schon vor dem Johannistag haben einige Betriebe die Ernte beendet. (Archivbild)

Für die Spargelbauern in Mecklenburg-Vorpommern geht eine durchschnittliche Erntesaison zu Ende. Einige haben schon vor dem offiziellen Schluss am Montag, dem Johannistag, das Stechen eingestellt.

Trockenheit macht Probleme

"Der Spargel war etwas dünn, die Qualität hätte besser sein können", sagte Landwirtin Yvonne von Laer vom Hof "Mecklenburger Frische" in Tieplitz bei Güstrow. Im vorigen Jahr habe Wasser gefehlt, und auch in diesem Jahr sei es für den Spargel zu trocken gewesen.

Erntemenge unter dem Durchschnitt

Mit Trockenheit zu kämpfen hatte auch der Hof Denissen in Wöbbelin (Landkreis Ludwigslust-Parchim). Er ist mit 60 Hektar der größte Anbauer im Land und hat wie schon im vergangenen Jahr die Felder während der Ernte beregnet. Die Qualität des Wöbbeliner Spargels sei bis zum Ende gut gewesen, die Menge etwas geringer als im Durchschnitt. Der Spargel- und Kartoffelhof Demmin (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) beklagte die Kälte. Anfang Mai hätten einige Unternehmen in der Region auf das Stechen verzichten müssen.

Anbaufläche im Bundesvergleich klein

Mit den Preisen in der Direktvermarktung zeigten sich die Landwirte zufrieden. In diesem Jahr wurde laut Agrarministerium auf rund 200 Hektar Spargel geerntet, 26 Hektar mehr als 2018. Damit ist der Mecklenburg-Vorpommern im bundesweiten Vergleich aber nur ein kleines Anbaugebiet.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 23.06.2019 | 13:00 Uhr

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