Leizen: Bei einer Verkehrskontrolle wird die Einhaltung der Einreiseregeln in den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte überwacht. © dpa-Bildfunk Foto: Bernd Wüstneck

Seenplatte hebt strenge Corona-Maßnahmen auf

Stand: 03.02.2021 05:02 Uhr

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte gelten seit Mitternacht die verschärften Corona-Regeln nicht mehr. Die bisher geltenden Verfügungen sind widerrufen worden.

Einwohner an der Mecklenburgischen Seenplatte dürfen sich seit Mitternacht wieder frei bewegen und Auswärtige wieder ihre Zweitwohnungen besuchen. "Damit gelten nicht mehr die Ausgangsbeschränkungen in den Nachtstunden, die sogenannte 15-Kilometer-Regelung und die Einreisebeschränkungen", erklärte Vize-Landrat Kai Seiferth.

Auch Vorpommern-Greifswald hatte strenge Regeln aufgehoben

Damit reagierte der Kreis, wie am Montag bereits Vorpommern-Greifswald, auf entsprechende Urteile des Verwaltungsgerichtes Greifswald. Auf den Widerruf habe man sich mit der Landesregierung geeinigt. An der Seenplatte galten die strengeren Einschränkungen seit dem 7. Januar. Seit zwei Wochen liegt der Kreis aber unter dem damals kritischen Inzidenzwert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche, seit einer Woche sogar unter 150. Auch die Mutationen des Coronavirus sind laut Seiferth im Kreis noch nicht nachgewiesen worden.

Berliner hatten Einspruch gegen Einreisebeschränkung eingelegt

Unter anderem hatten zwei Berliner Einspruch gegen die Einreisebeschränkung eingelegt, weil sie zu ihren Ferienwohnungen reisen wollten, bestätigte ein Greifswalder Gerichtssprecher. Sie wollten demnach etwaige Frostschäden verhindern. Darüber hinaus gebe es noch einen weiteren Antrag mit Bezug auf die Allgemeinverfügung des Landkreises.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 02.02.2021 | 15:00 Uhr

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