Stand: 10.09.2019 15:20 Uhr

Schwesig erkrankt: Viel Anteilnahme

Die Krebserkrankung der Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), ist in der Landespolitik mit großer Anteilnahme aufgenommen worden. "Mit großer Bestürzung habe ich die Nachricht entgegengenommen, dass die Ministerpräsidentin schwer erkrankt ist. Angesichts einer solchen Nachricht muss Politik in den Hintergrund rücken", erklärte CDU-Landeschef Vincent Kokert.

SPD-Fraktion: Hochachtung für Umgang mit schlimmer Nachricht

Er wünsche Schwesig und ihrer Familie viel Kraft, alles erdenklich Gute und Gottes Segen, so Kokert weiter. Auch der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Thomas Krüger, wünschte Schwesig eine baldige Genesung. "Große Hochachtung habe ich für den Umgang der Ministerpräsidentin mit der schlimmen Nachricht", so Krüger weiter.

Betroffenheit über "tragische Krebsdiagnose"

Die Vorsitzende der Linksfraktion, Simone Oldenburg, wünscht im Namen ihrer Fraktion Kraft und Zuversicht im Kampf gegen die Erkrankung. Die AfD drückte ihr Bedauern über die "tragische Krebsdiagnose" aus und wünschte schnelle und vollständige Genesung. Und auch von der FDP kommen Genesungswünsche: "Trotz aller politischer Differenzen hoffen wir, dass Frau Schwesig das Amt der Ministerpräsidentin bald wieder mit voller Kraft ausfüllen kann", erklärte David Wulff, Landesgeneralsekretär der FDP.

Schwesig will SPD-Bundesvorsitz abgeben

Schwesig hatte am Dienstagmorgen bei einer Kabinettssitzung in Schwerin erklärt, dass sie an Brustkrebs erkrankt sei. Als Konsequenz will die 45-Jährige ihr Amt als kommissarische SPD-Chefin niederlegen. Das Amt der Ministerpräsidentin und den SPD-Parteivorsitz in Mecklenburg-Vorpommern wolle sie aber weiter ausüben.

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 10.09.2019 | 13:00 Uhr

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