Stand: 06.04.2020 06:46 Uhr  - NDR 1 Radio MV

Schwesig: In Corona-Krise Kinder nicht vergessen

Wegen der Corona-Krise hat sich Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) für eine bundesweite Strategie zum Schutz von Kindern vor häuslicher Gewalt ausgesprochen. Im ARD "Bericht aus Berlin" sagte sie, die Anzeigen wegen häuslicher Gewalt hätten in den letzten Wochen zugenommen.

Schwesig im Bericht aus Berlin
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Schwesig: "Niemand muss Gewalt aushalten"

Stellen in Frauenhäusern aufstocken, gefährdeten Kindern Notbetreuung ermöglichen. Ministerpräsidentin Schwesig fordert, dass Bund und Länder eine gemeinsame Strategie entwickeln. extern

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Kostenfreie Kinderschutz-Hotline für MV

Die Kinderschutz-Hotline ist am Landesamt für Gesundheit und Soziales angesiedelt. Fachkräfte des ASB Rostock nehmen unter der (0800) 14 14 007 die Anrufe an der Hotline entgegen. extern

Schwesig mahnt gemeinsame Verantwortung an

Schwesig betonte in der ARD Sendung, ihr sei es wichtig, dass gerade die Kinder weiter im Blick bleiben. Denn für viele Kinder sei mit der Kita, der Schule und den Freizeitangeboten das zweite Zuhause verloren gegangen. Erzieherinnen und Erzieher könnten jetzt nicht mehr hinschauen, wenn etwas in der Familie nicht gut läuft.

Die Ministerpräsidentin bittet deshalb Freunde und Nachbarn darum, im Zweifel Hilfe zu holen. Schwesig weist in diesem Zusammenhang auf die anonyme Kinderschutzhotline in Mecklenburg-Vorpommern hin. "Es ist einfach wichtig, nicht wegzuschauen, sondern hinzuschauen. Wir haben alle eine gemeinsame Verantwortung - gerade für Kinder in Not", betont Schwesig.

"Masken in Deutschland produzieren"

Ein Ausstieg aus den strengen Regeln in der Corona-Krise kann nach Ansicht von Manuela Schwesig nur mit Begleitmaßnahmen erfolgen. "Dazu zählen für mich unbedingt die Masken", sagte die SPD-Politikerin. "Wir werden mit mehr Masken arbeiten müssen, auch im alltäglichen Leben. Deshalb ist meine Forderung, dass wir jetzt wirklich nationale Produktion brauchen." Deutschland sei ein starkes Industrieland. "Deshalb muss es möglich sein, die Masken auch in Deutschland in großer Zahl zu produzieren, weil wir sie brauchen für mögliche Lockerungsmaßnahmen."

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Bei Beatmungsgeräten, Schutzkleidung und Atemschutzmasken drohen im Kampf gegen das Coronavirus Engpässe. Mit der Frage der Beschaffung befasst sich voraussichtlich auch das Bundeskabinett am Montag. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner forderte in der ARD-Sendung unter anderem mehr Wertschätzung für Pflegeberufe. Er mahnte für die Beschäftigten der Branche etwa die Bereitstellung von hinreichendem Schutzmaterial und Masken an.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 06.04.2020 | 05:30 Uhr

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