Stand: 08.06.2020 14:34 Uhr

Schwerin will Vorkaufsrecht für Güterbahnhof-Areal

Weichenstraße der Eisenbahn © picture-alliance / KPA/Aquila
Das Güterbahnhofs-Areal sollte bereits zur BUGA 2009 umgebaut werden. (Symbolbild)

Die Stadt Schwerin will sich das Vorkaufsrecht für das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs sichern. Denn der Eigentümer des Areals - die Deutsche Bahn- hat nach mehr als fünf Jahren noch immer keinen geeigneten Käufer gefunden. Damit die Landeshauptstadt das rund zehn Hektar große Gelände kaufen kann, ist eine Satzung nötig. Diese werde zur Zeit erarbeitet, hieß es von Baudezernent Bernd Nottebaum.

Pläne liegen bereits vor

Damit möchte die Stadt Schwerin verhindern, dass mögliche Kaufinteressenten mit der Fläche spekulieren, denn die Verwaltung will, dass dort gebaut wird. Der Plan dafür steht bereits seit etwa sechs Jahren. Der Entwurf für die Bebauung kommt von einem Architektenbüro aus Kassel, welches zuvor einen ausgeschriebenen Wettbewerb gewonnen hatte.

Seit mehr als 20 Jahren stillgelegt

Das neue Viertel soll "Quartier am Hopfenbruch" heißen. Geplant sind unter anderem Stadtvillen und Gewerbeflächen. Der Schweriner Güterbahnhof ist seit Mitte der 1990er-Jahre stillgelegt und sollte bereits zur Bundesgartenschau 2009 als einer der Gärten der Schau umgebaut werden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 08.06.2020 | 14:00 Uhr

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