Stand: 09.04.2018 17:12 Uhr

Schwerin: Großbrand durch Selbstentzündung

Wegen eines Brandes bei einem Plastikfolienhersteller im Schweriner Ortsteil Göhrener Tannen zog eine dicke Rauchwolke über Schwerin.

Der Großbrand am Wochenende im Schweriner Industriegebiet Göhrener Tannen ist offensichtlich durch Selbstentzündung entstanden. Davon geht die Kriminalpolizei nach den ersten Untersuchungen aus. Nach bisherigen Erkenntnissen hat sich offenbar ein Sack mit 200 Kilogramm Plastikfiltrat entzündet, wie die Geschäftsführung des betroffenen Folienveredelungsbetriebes NDR 1 Radio MV erklärte.

Kameraaufnahmen lieferten Hinweise

Nach der Produktion werde das heiße Filtrat auf unter 50 Grad Celsius gekühlt. Offenbar sei dabei ein Sack nicht ausreichend abgekühlt worden. Auf den Aufnahmen einer Sicherungskamera vom Werksgelände war demnach zu sehen, wie gegen 7:20 Uhr eine Stichflamme aus einem der abgestellten Säcke geschlagen ist.

Dichter Qualm über Krebsförden

Das Feuer hatte dann schnell um sich gegriffen. Kurze Zeit später brannte es auf einer Fläche von 200 Quadratmetern. Die dicken Rauchwolken waren vor allem über den Stadtteil Krebsförden gezogen. Die Geschäftsführung bestätigte, dass der Rauch keine Giftstoffe enthalten hatte. Der Schaden wird lauft Polizei auf 10.000 Euro geschätzt.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 09.04.2018 | 17:00 Uhr

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