Stand: 09.09.2020 19:30 Uhr

Schülerverkehr in MV mit regionalen Lösungen

Schülerinnen und Schüler, die einen Mund-Nasen-Schutz tragen, betreten eine Stadtbahn. © dpa - Bildfunk Foto: Swen Pförtner
Die Vertreter der Kommunen haben zugesichert, gegebenenfalls nachzusteuern, wenn Busse und Bahnen für Schüler zu voll sind. (Archivbild)

Nach der Kritik an der Situation der Schülerbeförderung unter Corona-Bedingungen haben sich Schüler- und Elternverteter sowie Landkreise und Städte auf das weitere Vorgehen verständigt. Mit Bildungsministerin Bettina Martin (SPD) und Infrastrukturminister Christian Pegel (CDU) wurde vereinbart, die Probleme nun regional zu klären. Der Landeselternrat wird Mütter oder Väter aus den Kreis-Elternräten benennen, die sich speziell um das Thema Schülerverkehr kümmern sollen. Bei ihnen sollen Hinweise von Eltern zu bestimmten Strecken oder Schulen zusammenlaufen.

VIDEO: Corona: Mehr Schulbusse geplant (3 Min)

Elternvertreter als konkrete Ansprechpartner

Diese Elternverteter bekommen konkrete Ansprechpartner in den Kreis- oder Stadtverwaltungen, die diesen Beispielen nachgehen werden. Die Vertreter der Kommunen haben zugesichert, nachzusteuern, wenn Busse zu voll sind. Möglich wäre beispielsweise, punktuell mehr oder größere Busse einzusetzen sowie Fahrpläne anzupassen.

Gestaffelte Unterrichtszeiten möglich

Verkehrsminister Pegel hält auch gestaffelte Unterrichtszeiten für möglich, damit nicht zu viele Schüler gleichzeitig an der Haltestelle des Schulbusses warten müssen. In den Schulbussen gilt Maskenpflicht aber keine Abstandsregelung. Der Landeselternrat hatte zuvor aus einer Eltern-Umfrage 300 Rückmeldungen zur Schülerbeförderung bekommen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 09.09.2020 | 19:30 Uhr

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