Die Schleuse Steinhavel. Neben der Schleuse wird eine neue Zufahrtsstraße mit einer Brücke gebaut, damit der Neubau der Anlage beginnen kann. Über mindestens vier Jahre sollen 25 Millionen Euro in die Erneuerung von Fischaufstiegsanlage, Mühlenwehr und die Schleuse investiert werden. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild Foto: Bernd Wüstneck

Schleuse Steinhavelmühle wird erneuert: Wasserstraße gesperrt

Stand: 13.09.2021 12:02 Uhr

Die Schleuse Steinhavelmühle an der Landesgrenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg wird erneuert. Deshalb ist die Müritz-Havel-Wasserstraße zwischen Berlin und der Müritz gesperrt. Von Norden ist die Zufahrt nur noch bis Strasen und von Süden bis Fürstenberg möglich.

Das letzte Boot wurde bereits am Sonntag Abend geschleust. Gebaut wurde die Schleuse 1840. Die ist laut dem zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamt Oder-Havel nicht mehr zu reparieren. Pro Saison fahren dort rund 25.000 Boote durch. Das sind etwas weniger Boote als bei den Nachbarschleusen Strasen (knapp 30.000), Canow (35.400) und Diemitz (46.000).

Schleusen-Neubau soll im Mai 2022 fertig sein

Der Neubau soll bis Mai kommenden Jahres fertig sein. In das Bauwerk sollen rund 25 Millionen Euro fließen. Steinhavelmühle ist von Mecklenburg-Vorpommern aus die letzte Schleuse vor dem brandenburgischen Fürstenberg. Die Sperrung hat Auswirkungen für Bootsfahrer, die auf die Müritz-Havel-Wasserstraße wollen. Das ist die Verbindung zwischen Oberer Havelwasserstraße zur Müritz-Elde-Wasserstraße.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 13.09.2021 | 06:30 Uhr

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