Stand: 13.12.2019 06:45 Uhr

Rügener Tourismuszentrale: Binz zahlt nicht mehr

Touristen spazieren am Strand des Ostseebades Binz (Mecklenburg-Vorpommern) auf der Insel Rügen © dpa-Bildfunk Foto: Stefan Sauer
Bislang zahlte Binz mit 120.000 Euro jährlich am meisten in die Kasse der Tourismuszentrale ein, so die Stadtvertreter. (Archivbild)

Das Ostseebad Binz (Landkreis Vorpommern-Rügen) wird sich vorerst nicht mehr an der Finanzierung der Rügener Tourismuszentrale beteiligen. Die Einrichtung war vor fünf Jahren neu aufgestellt worden, um für die Insel national und international zu werben. Nun möchte Binz mit anderen Gemeinden über eine Neuausrichtung der Tourismuszentrale beraten.

"Wenig dabei herumgekommen"

Der Slogan "Wir sind Insel" ist weithin bekannt. Ansonsten sei aber zu wenig dabei herumgekommen, so die Binzer Gemeindevertreter. Außerdem sei ärgerlich, dass es in den vergangenen fünf Jahren nicht gelungen sei, weitere Kommunen der Insel als Gesellschafter zu gewinnen. Bislang zahlten die Binzer mit rund 120.000 Euro jährlich am meisten in die Kasse der Tourismuszentrale ein.

Grundsätzliche Neuausrichtung angestrebt

Aus der Kasse der Tourismuszentrale werden Werbeaktionen für die Insel und die Entwicklung neuer Geschäftsbeziehungen und gemeinsamer Qualitätsmaßstäbe finanziert. Die Binzer wollen nun mit den anderen Gesellschaftern - den Seebädern Sellin, Göhren und Baabe sowie den Städten Putbus und Sassnitz - über eine grundsätzliche Neuausrichtung und Struktur der Tourismuszentrale beraten.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 13.12.2019 | 07:30 Uhr

Mehr Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Weihnachtsbaum wird in ein Netz eingerollt. © Fotolia.com Foto: Pixelmixel

Regional im Trend: Forstämter verkaufen Weihnachtsbäume

Den Auftakt macht das Stadtforstamt Rostock, die anderen Forstämter folgen in den kommenden Tagen. mehr

Die Rostocker Wissenschaftlerin Isabella Kratzer steht vor einem Boot und präsentiert ihr Spezialnetz mit kleinen Plastikkugeln. © Franziska Drewes Foto: Franziska Drewes

Perlen sollen Schweinswale vor Fischernetzen warnen

Die Idee der Rostocker Wissenschaftlerin Isabella Kratzer könnte Schweinswale vor dem Tod in Stellnetzen retten. mehr

Zentrum für Nervenheilkunde der Unimedizin Rostock im Stadtteil Gehlsdorf © NDR.de Foto: Judith Greitsch

Psychiatrie-Begehung vor Ausschuss: "Stochern im Nebel"

Die außerplanmäßige Sitzung des Gesundheitsausschusses sollte Klarheit bringen, am Ende blieb vor allem Enttäuschung. mehr

Grafik mit der aktuellen "Corona-Ampel" für Mecklenburg-Vorpommern. © NDR

Corona: 181 neue Infektionen in MV, drei weitere Todesfälle

Vier Landkreise und die Landeshauptstadt gelten als Risikogebiet. Der Landesinzidenzwert steigt leicht auf jetzt 47,1. mehr