Stand: 25.09.2020 12:09 Uhr

Rügenbrücke: Langer Stau zum Ende der Wartungsarbeiten

Stau auf Rügen vor der Rügenbrücke © Michaele Rüting Foto: Michaele Rüting
Vor der Rügenbrücke staut sich der Verkehr mehrere Kilometer lang.

Zum Abschluss der Wartungsarbeiten auf der Rügenbrücke werden Verkehrsteilnehmer noch einmal auf eine Geduldsprobe gestellt. Am Freitagmittag staute sich der Verkehr vor der Brücke auf der Insel Rügen mehrere Kilometer lang - auf der B96n sieben Kilometer ab Samtens und auf der Landesstraße fünf Kilometer ab Gustow. Die Umleitung führt über den Rügendamm.

Reiseverkehr, Ozeaneumsbesucher und Pendler im Stau

Reporter von NDR 1 Radio MV berichten von vielen auswärtigen Kennzeichen bei den Autos im Stau. Die Haupturlaubssaison ist zwar vorbei, aber noch immer ist die Insel gut besucht. Neben den Pendlern und Reiserückkehrern dürften zudem noch zahlreiche Besucher des Ozeaneums in Stralsund in den Schlangen stehen. Denn an Regentagen wie heute sind Besuche des Museums bei Touristen sehr beliebt. Sie müssen jetzt alle über den alten Rügendamm und die Ziegelgrabenbrücke. Auf der Strecke gilt teilweise Tempo 30 und rechts vor links, hinzu kommen die Brückenöffnungen an der Ziegelgrabenbrücke.

Links
Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Foto: Ronald Wittek

Verkehrsmeldungen für Mecklenburg-Vorpommern

Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise und Behinderungen auf den Straßen - die aktuelle Verkehrslage in Mecklenburg-Vorpommern. mehr

Auch an der Rügenfähre Wartezeiten

Die einzige Alternative, um dem Stau auszuweichen, ist die Rügenfähre. Aber dort müssen Reisende wegen des hohen Verkehrsaufkommens ebenfalls mit langen Wartezeiten rechnen. In den vergangenen Tagen waren die Fährmänner nach eigenen Angaben ausgelastet wie früher im Juli. Manch ein Fahrzeug kam nicht mehr mit und musste noch länger stehen, weil die Fähre schon voll war. Wer nicht unbedingt heute von der Insel herunter oder auf die Insel muss, sollte besser bis Sonnabend warten.

Entspannung in Sicht

Denn die Bauarbeiter sollen laut Straßenverkehrsamt nur noch bis zum heutigen Nachmittag auf der Brücke arbeiten. So lange sind noch zwei der drei Spuren gesperrt. Danach soll es wieder freie Fahrt geben. In der kommenden Woche stehen dann noch einmal Restarbeiten an. Dafür wird dann nur noch eine der drei Fahrbahnen auf der Brücke gesperrt.

Weitere Informationen
Baustellenschild © Fotolia.com Foto: animaflora

Peenebrücke Anklam: Bauarbeiten werden unterbrochen

In Anklam werden die Bauarbeiten an der Peenebrücke nach Beschwerden von Bürgern unterbrochen. Die Zufahrt nach Usedom wird erst nach den Herbstferien erneuert. mehr

Vor einer Baustelle auf der B96 auf der Insel Rügen stehen Fahrzeuge in einem Stau. © dpa-Bildfunk Foto: Stefan Sauer

Straßensperrungen in Müritz-Region und auf Rügen

Autofahrer in der Müritz-Region und auf dem Weg von und nach Rügen brauchen starke Nerven. Mehrere baustellenbedingte Sperrungen sorgen für Umleitungen und längere Fahrwege. mehr

Schlagloch auf einer Bundesstraߟe in Schwerin © picture alliance Foto: Jens Büttner

Sperrung der B109 - Geduldsprobe für Autofahrer

Von heute an brauchen Autofahrer in Vorpommern starke Nerven. Die Hauptverkehrsstraße zwischen Greifswald und Anklam ist in Höhe Karlsburg für Sanierungsarbeiten voll gesperrt. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 25.09.2020 | 12:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Zeichnung von mehreren Coronaviren. © panthermedia Foto: lightsource

Landkreis Ludwigslust-Parchim jetzt auch Risikogebiet

Der Inzidenzwert liegt bei 54 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Von Freitag an gelten strengere Regeln. mehr

Grafik mit der aktuellen "Corona-Ampel" für Mecklenburg-Vorpommern. © NDR

Corona in MV: 132 neue Infektionen, 2.618 insgesamt

Die meisten Neuinfektionen gibt es in Ludwigslust-Parchim. Der Landkreis gilt nun auch als Risikogebiet. mehr

Personen gehen unter gelbgefärbtem Bäumen im Wald © Colourbox

Corona-Regeln: Das müssen Sie wissen

Alles, was Sie rund um die ab dem 2. November geltenden Corona-Einschränkungen wissen müssen. mehr

Ministerpräsidentin Schwesig bei ihrer Regierungserklärung zu den Corona-Beschränkungen am 29. Oktober 2020. © NDR

Schwesig wirbt um Verständnis für harte Corona-Regeln

Die Ministerpräsidentin bezeichnete die neuen Maßnahmen als notwendig. Sonst drohe ein "nationaler Gesundheitsnotstand". mehr