Stand: 30.11.2017 08:36 Uhr

Rostock prüft Kreuzfahrtterminal im Stadthafen

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Die Haedgehalbinsel ist ein möglicher Standort für das angedachte Kreuzfahrtterminal.

Die Hansestadt Rostock prüft den Bau eines Kreuzfahrtterminals im Stadtzentrum. Mit Hilfe einer von der Europäischen Union finanzierten Studie soll das Potenzial für den Tourismus mit kleinen Kreuzfahrtschiffen ermittelt werden.

Stadthäfen sollen attraktiver werden

Möglicher Anlegeplatz wäre die Haedgehalbinsel - direkt neben den alten Krananlagen im Stadthafen. Da dort aber nur sehr kleine Kreuzfahrtschiffe liegen könnten, wird durch die EU-Studie erst einmal geprüft, ob sich solche Reisen im südlichen Ostseeraum überhaupt rechnen. Ziel der EU ist es, alte ungenutzte Stadthäfen generell attraktiver zu machen. Dazu zählt nicht nur Rostock, sondern auch Wismar, Stralsund, Danzig oder Karlskrona. Frühestens 2019 sollen die Ergebnisse der Studie vorliegen.

Ein Bauarbeiter auf einer Baustelle.

Streit um Baupläne in Rostock

Nordmagazin -

Rostock wird laut Prognosen in den kommenden Jahren deutlich wachsen. Es muss dringend Wohnraum her. Eine schnelle Lösung scheint jedoch nicht in Sicht.

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Stadtentwicklungsamt: Bislang nur Ideen

Aus dem Stadtentwicklungsamt heißt es, bislang seien alles nur Ideen, es gebe noch keine festen Planungen. Denn Rostock müsste vor allem den Stadthafen ausbaggern. Das soll zwar geschehen, wann ist aber noch nicht geklärt. Auch der Wunsch aus dem Rathaus, eine Brücke über den Stadthafen zu bauen, würde Kreuzfahrtschiffe behindern. Zudem streiten sich Oberbürgermeister und Bürgerschaft seit Jahren, wie der Stadthafen genutzt generell künftig werden soll.

Weitere Informationen

Ringen um Ausbaggerung des Rostocker Stadthafens

Die Rostocker Stadtverwaltung und die zuständige Behörden sind sich uneins über die Ausbaggerung des Stadthafens. Die Stadt will die Baggerung bis Ende April abschließen, das WSA Stralsund findet die Pläne "ambitioniert". (22.11.2017) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 30.11.2017 | 07:30 Uhr

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