Stand: 11.04.2020 06:14 Uhr  - NDR 1 Radio MV

Rostock: Saugbagger räumt Seekanal frei

Um Untiefen im Seekanal vor der Einfahrt zum Rostocker Überseehafen zu beseitigen, ist kurzfristig der Saugbagger "Nordsee" nach Warnemünde beordert worden. Laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Stralsund (WSA) werden die Arbeiten noch bis mindestens Ostersonntag andauern. Die Befahrbarkeit des Rostocker Seekanals ist von strategischer Bedeutung für den größten Seehafen des Landes. Erst kürzlich waren bei Messungen Untiefen festgestellt worden.

Bei Baggerungen Fliegerbombe entdeckt

Die Untiefen können nach Angaben der WSA von größeren Schiffen verursacht worden sein, deren Propeller Sand aufwühlen und in die Fahrrinne spülen. Üblicherweise würden routinemäßig Baggerungen im halbjährlichen bis jährlichen Abstand notwendig. Da der bundeseigene Saugbagger "Nordsee" verfügbar war, wurden die Arbeiten jetzt vorgezogen. Wie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Stralsund weiter mitteilte, ist bei Kontrollen auf der Wendeplatte des Überseehafens im Breitling eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt worden. Da der Zünder der 100-Kilogramm-Bombe nicht entfernt werden kann, soll sie am Mittwoch nach Ostern vom Munitionsbergungsdienst gesprengt werden. Dafür wird im Umkreis von 500 Meter zwischen 10 und 14 Uhr abgesperrt.

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NDR 1 Radio MV | 11.04.2020 | 07:00 Uhr

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