Stand: 13.07.2021 13:39 Uhr

Rostock: Plädoyer der Staatsanwaltschaft in Mordprozess gehalten

Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines 40-jährigen Mannes in Rostock ist am Landgericht Rostock das Plädoyer der Staatsanwaltschaft gehalten worden. Laut Staatsanwaltschaft soll der Angeklagte mit seinem besten Freund, dem späteren Opfer, und einem Bekannten im Blockmacherring in Rostock getrunken und Drogen konsumiert haben. Um Mitternacht verließ der bekannte die Wohnung. Danach sollen die beiden Freunde weiter getrunken haben. Als das Opfer auf der Couch des Angeklagten eingeschlafen sei, soll der angeklagte das schlafende Opfer unter anderm mit einem Messer und einer Schere angegriffen haben. Nach Aussage der Staatsanwaltschaft wollte der damals 36-jährige Angeklagte einen Menschen sterben sehen. Der Angeklagte schwieg bisher und zeigte sich von den Vorwürfen gegen ihn unbeeindruckt. Er ist bereits mehrfach wegen Körperverletzung verurteilt worden und saß schon einige Zeit im Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft fordert lebenslange Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung für den Angeklagten. | 13.07.2021 13:39

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