Stand: 25.09.2020 14:00 Uhr

Rollstuhlfahrerin von Passanten aus See in Plau gerettet

Rettungsring mit Rettungsleine an einem See in Waren an der Müritz © picture-alliance/dpa Foto: Wolfram Steinberg
Ein Urlauber warf der verunglückten Rollstuhlfahrerin einen Rettungsring zu, an dem diese sich festhalten konnte. (Symbolbild)

Nach einem Unglück an einer Hafenmole in Plau am See (Kreis Ludwigslust-Parchim) hat ein Zeuge mit seinem schnellen Einsatz eine 48-jährige Rollstuhlfahrerin gerettet. Der Therapiehund der Frau überlebte allerdings nicht.

Mann sprang ins Wasser

Der Hund der Rasse Labrador, der mit der Leine am Rollstuhl festgebunden war, war am Donnerstag von der Mole abgerutscht, ins Wasser gefallen und hatte die Frau im Rollstuhl mitgezogen. Sie konnte sich an einem zugeworfenen Rettungsring über Wasser halten. Eine Wasserschutzpolizistin und der Hafenmeister holten die Frau mit großer Mühe in ein Schlauchboot und brachten sie an Land. Sie kam unverletzt aber mit leichten Unterkühlungen ins Krankenhaus. Der Hund konnte ebenfalls geborgen werden, nachdem ein Urlauber ins Wasser sprang und die Leine am sinkenden Rollstuhl durchschnitt. Der Labrador wurde zunächst auch erfolgreich wiederbelebt, starb aber später im Tierheim.

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Der Rettungsdienst hebt einen Mann auf eine Trage. viele Menschen stehen durcheinander. Einige machen Fotos und filmen mit ihrern Handys. © NDR.de Foto: Jürgen Jenauer

Hintergrund: Die Retter am Unfallort

Feuerwehr und Notärzte sind immer in Bereitschaft, falls irgendwo im Norden ein Unfall passiert. Wie gehen die Retter vor? Alle Infos in der Bildergalerie. Bildergalerie

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 25.09.2020 | 13:40 Uhr

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