Seehund am Strand © NDR Foto: Jürn-Jakob Gericke

Robbenbesuch am Strand: Junger Seehund bei Rerik gesichtet

Stand: 16.08.2021 15:00 Uhr

Seit einigen Tagen wird ein junger Seehund am Ostseestrand bei Rerik beobachtet. Das Tier scheint gesund, sollte aber auf jeden Fall in Ruhe gelassen werden.

Am Ostseestrand bei Rerik (Landkreis Rostock) taucht seit einigen Tagen regelmäßig ein junger Seehund auf. Anwohner konnten die Robbe auf Fotos festhalten. Das Tier scheint gesund und keine Hilfe zu brauchen. Anhand der Fotos schätzt auch Michael Dähne vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund, dass sich der Seehund wohlfühle.

Auf Sandbank zu Hause

Seehunde zählen neben Kegelrobben zu den heimischen Robbenarten in Nord- und Ostsee. Sie lassen sich in freier Wildbahn aber selten beobachten. Dähne vermutet, dass das Jungtier von Lieps, einer mehr als drei Kilometer breiten Sandbank nordwestlich von Wismar, stammt.

Richtiges Verhalten bei Robbensichtung

Um den Seehund bei seinen Strandbesuchen nicht zu stören, sollten Menschen einen Mindestabstand von 100 Metern zum Tier halten, ihm den Fluchtweg ins Wasser nicht versperren und es auf keinen Fall berühren oder füttern. Auch Hunde sollten bei einer Begegnung vom Seehund ferngehalten werden. Wer eine Robbe am Ostseestrand entdeckt, kann dies an das lokale Ordnungsamt melden. Experten kümmern sich dann um das Tier und sperren, wenn nötig, den Bereich am Strand ab.

Weitere Informationen
Eine Kegelrobbe auf der Düne der Nordseeinsel Helgoland. © dpa - Report Foto: Ingo Wagner

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 16.08.2021 | 15:30 Uhr

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