Stand: 06.09.2020 10:21 Uhr

Redefin: Paradepicknick statt Hengstparade

Hengstparade in Redefin © picture-alliance / dpa
Beim Parade-Picknick in Redefin bietet das Gestüt ein Corona-gerechtes Programm. (Archivfoto)

Statt zu den klassischen Hengstparaden mit tausenden Zuschauern kann das Landgestüt Redefin in diesem September "nur" zum Picknick im Park einladen. Besucher können an diesem und den beiden folgenden Sonntagen ihren eigenen Korb voll Proviant mitbringen. Auch Buden und Bierbänke stehen bereit. Und nachmittags präsentieren die Mitarbeiter kleinere Pferdeshows, versprach Gestütsleiterin Antje Kerber. Zu sehen sind sie auf dem Paradeplatz vor dem historischen Portal und im Dressurviereck im Park. So können die erforderlichen Abstände eingehalten werden, so Kerber. Für bis zu 850 Besucher haben die Behörden grünes Licht gegeben.

Ein Blick hinter die Kulissen

Mit dem Paradepicknick will das landeseigene Gestüt einen Teil der Einnahmeausfälle des Corona-Jahres wettmachen. Im Frühjahr mussten wegen der Pandemie viele Veranstaltungen und Lehrgänge ausfallen. Vollbesetzte Besuchertribünen sind vorerst nicht denkbar. Nicht nur die Hengstparaden, sondern auch die Pferde-Picknick-Sinfoniekonzerte sind abgesagt. Für das Parade-Picknick will das Gestüt ein "auseinander gestrecktes Programm" bieten. Die Gäste bekommen laut Kerber erstmals auch zu sehen, "was normalerweise hinter den Kulissen passiert". Zum Beispiel können sie zuschauen, wenn Pferde vor die Kutsche gespannt werden. Für Antje Kerber sind es die letzten großen Veranstaltungen in Redefin. Sie hat nach elf Jahren in Redefin gekündigt und wechselt zum sächsischen Hauptgestüt Graditz.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 06.09.2020 | 12:00 Uhr

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