Stand: 15.03.2019 06:15 Uhr

Prüffall: AfD zweifelt an eigenem Kandidaten

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AfD-Landessprecher Leif-Erik Holm: Mögliche kriminelle Vergangenheit "unvereinbar mit einer Kandidatur für die AfD"

Der AfD Kreisverband Vorpommern-Rügen hat ein Mitglied des Motorradclubs "Bandidos" für die anstehende Kommunalwahl aufgestellt. Die Entscheidung sorgt für Unruhe innerhalb der Partei. Nach Informationen des NDR hatten Gerüchte über eine mögliche kriminelle Vergangenheit von René Jens den Verband veranlasst, ein polizeiliches Führungszeugnis einzuholen.

Landes-AfD lässt den Fall prüfen

Das Führungszeugnis sei sauber, hieß es vom ersten Kreisverbandssprecher René Kruschewski. Doch an der Aussage gibt es Zweifel, nun lässt die Landes-AfD den Fall prüfen. Sollte der Mann in der Vergangenheit mit Straftaten aufgefallen sein - so AfD-Landessprecher Leif-Erik Holm - wäre dies absolut unvereinbar mit einer Kandidatur für die AfD. Die Partei erwarte, dass Kandidaten für öffentliche Ämter und Mandate ein Führungszeugnis ohne Eintragungen vorweisen können. René Jens selbst schweigt zu den Vorwürfen. Er hat sich auf Anfrage des NDR bislang nicht geäußert.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 15.03.2019 | 06:00 Uhr

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