Stand: 26.06.2020 05:42 Uhr

Promenade in Boltenhagen wird teurer als geplant

Die neue Dünenpromenade in Boltenhagen (Landkreises Nordwestmecklenburg) wird teurer als geplant: Zu den bislang veranschlagten acht Millionen Euro kommen noch einmal mindestens 100.000 Euro für Anpassungen. Grund dafür sind Abweichungen von der ursprünglichen Bauplanung.

Kürzere Wege für Rettungsschwimmer

Das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt (StALU) hatte laut Aussage der Gemeindevertreter während der Bauphase aus Naturschutzgründen entschieden, dass einige der DLRG-Häuser nicht vor, sondern hinter die Promenade gebaut werden. Die Gemeindevertreter haben am Donnerstagabend einstimmig beschlossen, dass die Rettungstürme wie ursprünglich geplant seeseitig vor die Promenade gesetzt werden sollen, damit sich der Weg der Rettungsschwimmer zum Wasser verkürzt.

Zwölf Stützpfähle müssen neu gesetzt werden

Es wurde außerdem ein externer Sonderbeauftragter für die weitere Bauplanung eingesetzt: der ehemalige Landrat Nordwestmecklenburgs Gerhard Rappen. Er soll nun mit dem StALU unter anderem über die Standorte der Rettungstürme verhandeln und für diese eine neue Baugenehmigung beantragen. Für die neuen Häuser müssten zwölf neue Stützpfähle in die Düne gerammt und die bereits zwölf verbauten Pfähle wieder entfernt werden. Durch diesen Mehraufwand entstehen die zusätzlichen Kosten.

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Boltenhagen: Promenadenbau weicht vom Plan ab

Die neue Promenade in Boltenhagen wird anders gebaut als ursprünglich geplant. So fehlen zehn barrierefreie Aufgänge und die Rettungsschwimmerhütten sind anders platziert. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 25.06.2020 | 07:00 Uhr

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