Stand: 06.09.2020 13:10 Uhr

Positive Signale für "Greif"-Sanierung

Das Segelschulschiff Greif in der Peenewerft in Wolgast. © NDR Foto: Silvio Weiß
Das Segelschulschiff "Greif" während einer Reparatur auf der der Peenewerft in Wolgast.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg hat Fördergelder des Bundes für die Sanierung des Segelschulschiffs "Greif" in Aussicht gestellt. Das Schiff liegt seit Monaten seeuntüchtig in seinem Heimathafen in Greifswald-Wieck. Die Kosten für die Sanierung werden auf etwa 3,5 Millionen Euro veranschlagt. Da die "Greif" inzwischen vom Landesamt für Kultur- und Denkmalpflege als Denkmal von nationaler Bedeutung eingestuft wurde, könnte der Bund etwa die Hälfte davon, also 1,75 Millionen Euro, übernehmen. Ob das Geld fließt, entscheidet sich Ende November, wenn im Haushaltsausschuss des Bundestages darüber abgestimmt wird. Rehberg ist Vorsitzender des Ausschusses. Wie er gegenüber NDR 1 Radio MV sagte, ist er optimistisch, dass der Ausschuss zustimmen wird.

Einziges Segelschulschiff der DDR

Gegebenenfalls könnte die "Greif" im kommenden Jahr saniert werden und möglicherweise 2022 wieder auf der Ostsee unterwegs sein. Die "Greif" ist das einzige in der DDR gebaute Segelschulschiff und Hochseesegelschiff. Es wurde 1951 auf der Rostocker Warnowweft gebaut. Aufgrund der Bedeutung des Schiffes hätten Bund, Land und verschiedene Stiftungen signalisiert, die Sanierung zu unterstützen, heißt es seitens der Stadt, der das Segelschiff gehört.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 06.09.2020 | 13:00 Uhr

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