Stand: 26.03.2018 11:53 Uhr

Polarforscher tagen zu Auswirkungen des Klimawandels

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Etwa 200 Polar- und Klimaforscher diskutieren noch bis Donnerstag die Auswirkungen des Klimawandels auf kalte Erdregionen.

Rund 200 Wissenschaftler aus 13 Ländern treffen sich bis Donnerstag zur interdisziplinären Tagung der Deutschen Gesellschaft für Polarforschung an der Universität Rostock. Unter anderem sollen die Auswirkungen des Klimawandels auf die kalten Erdregionen diskutiert werden.

Arktische Regionen unter besonderem Druck

Vor allem Arktis, Antarktis und die Hochgebirge seien durch die vom Menschen verursachte globale Erwärmung unter massivem Druck, hieß es im Vorfeld der Tagung. Nie zuvor wäre in der Arktis weniger Meereis als diesen Winter gefroren. Einen Grund dafür sehen die Forscher in den ungewöhnlich hohen Temperaturen von aktuell bis zu 10 Grad Celsius über dem langjährigen Mittelwert.

Golfstrom soll flächendeckend überwacht werden

Die sich daraus ergebenden Konsequenzen wollen die Polar- und Klimaforscher in Rostock diskutieren. Es geht auch um Forderungen der Wissenschaftler nach einem flächendeckenden Messsystem zur Beobachtung des Golfstroms. Am Rande der Fachtagung in Rostock finden unter anderem eine öffentlich zugängliche Fotoausstellung im Konrad-Zuse-Haus und ein Vortrag zum Thema "Polarmeere im Wandel" im Hautgebäude der Rostocker Universität statt.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 26.03.2018 | 16:00 Uhr

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