Ein Arzt impft eine Patientin gegen Grippe. © picture alliance / Markus Scholz Foto: Markus Scholz

Nur noch wenige Grippeschutzimpfungen in Gesundheitsämtern

Stand: 21.11.2020 14:37 Uhr

Mehrere Gesundheitsämter in Mecklenburg-Vorpommern können keine Grippeschutzimpfung mehr anbieten. In einigen Kreisen ist kein Impfstoff mehr vorhanden, in anderen fehlt das Personal.

Impfsprechstunden gibt es derzeit nur noch in den Landkreisen Nordwestmecklenburg und Ludwigslust-Parchim. In Vorpommern können keine Termine mehr gemacht werden. Im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist kein Impfstoff mehr vorrätig und im Kreis Vorpommern-Rügen reichen die Reserven nur noch für bereits vereinbarte Termine. Es seien aber 5.000 Impfdosen bestellt, sagte eine Sprecherin.

 

In den Landkreisen Rostock und Mecklenburgische Seenplatte fallen die Impfsprechstunden aus, weil die Gesundheitsämter aufgrund der Corona-Pandemie kein Personal haben. Grippeschutzimpfungen sind aber auch beispielsweise bei Hausärzten möglich.

400.000 Impfdosen werden bis Mitte Dezember verteilt

Nach Angaben von Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) wurden für Mecklenburg-Vorpommern rund 400.000 Dosen geordert - etwa ein Drittel mehr als im Vorjahr. Sie werden bis Mitte Dezember verteilt.

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Mehr Impfstoffdosen als üblich

Mitte Oktober hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) noch Befürchtungen vor Versorgungsengpässen beim Grippeimpfstoff zurückgewiesen und besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen dazu aufgerufen, sich impfen zu lassen. Rund 26 Millionen Grippe-Impfdosen wurden in diesem Jahr angekündigt - deutlich mehr als in den Vorjahren verbraucht wurden, wie es von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hieß. 23,7 Millionen Impfdosen davon waren nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts Mitte November bereits ausgeliefert worden.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 21.11.2020 | 15:00 Uhr

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