Stand: 18.07.2017 08:13 Uhr

Neuer Prozess um Brandstifter von Rüting

Der Prozess um den sogenannten Feuerteufel von Rüting muss ab August in einer Revisionsverhandlung neu aufgerollt werden. Der 20-jährige Feuerwehrmann soll im Sommer 2016 in seiner Heimatgemeinde in der Nähe von Grevesmühlen (Landkreis Nordwestmecklenburg) mehrere Brände gelegt haben.

Geständnis im ersten Prozess zurückgezogen

Das Amtsgericht in Wismar hatte den Mann bereits zu mehr als zwei Jahren Haft verurteilt. Der Verurteilte sieht sich aber als unschuldig und will einen Freispruch. Bei der ersten Verhandlung im vergangenen November hatte er ein Geständnis angekündigt, dann aber wieder zurückgezogen.

Urteil basiert auf Ermittlungsergebnissen der Kripo

Die Verurteilung beruht auf Indizien, die die Kriminalpolizei ermittelt hat. Nach Auswertung seines Handys konnte bewiesen werden, dass der Beschuldigte unmittelbar vor Ausbruch der Feuer an allen vier Brandorten war. Auch fiel auf, dass er immer sehr frühzeitig als Feuerwehrmann bei den Bränden erschien. Bei der Brandserie war ein Schaden von über 150.000 Euro entstanden.

Weitere Informationen

Brandserie Rüting: Feuerwehrmann verurteilt

Ein 20-Jähriger ist vor dem Amtsgericht Wismar zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Der Feuerwehrmann hatte 2016 in Rüting mehrere Brände gelegt. (05.01.2017) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 18.07.2017 | 06:30 Uhr

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