Stand: 01.03.2020 13:29 Uhr

Neuer Mietspiegel: Wohnen in Greifswald teurer

Luftaufnahme von Greifswald und Umgebung  Foto: Andreas Günther aus Greifswald
Der neue Mietspiegel gilt zunächst für zwei Jahre und betrifft rund 35.000 Wohnungen. (Archivbild)

In der Hansestadt Greifswald gilt von heute an ein neuer Mietspiegel. Daraus geht hervor, dass die Nettokaltmiete pro Quadratmeter weiter gestiegen ist. Im Vergleich zum letzten Mietspiegel vor vier Jahren ist das Mietniveau in Greifswald demnach durchschnittlich um sechs Prozent gestiegen.

Umfassende Sanierungen

Ein Grund dafür ist, dass die beiden großen Wohnungsunternehmen WVG und WGG ihre Bestände mit insgesamt mehr als 100 Millionen Euro fast flächendeckend saniert haben. So liegt die Nettokaltmiete laut dem neuen Mietspiegel zwischen 4,10 Euro und 9,10 Euro pro Quadratmeter. Grundlage für die Festlegung der Miete sind unter anderem Faktoren wie Lage, Begrünung, Verkehrsaufkommen, öffentliche Einrichtungen sowie Alter und Ausstattung der Wohnung.

Betrifft 35.000 Wohnungen in Greifswald

Der neue Mietspiegel gilt zunächst für zwei Jahre und betrifft rund 35.000 Wohnungen in Greifswald. Außerdem greift in der Hansestadt seit Oktober 2018 die Mietpreisbremse. So darf die Miete bei Neuverträgen maximal zehn Prozent höher sein als die ortsübliche Vergleichsmiete.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 01.03.2020 | 13:00 Uhr

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