Stand: 10.01.2019 11:34 Uhr

Neue Bäderregelung in MV stößt auf geteiltes Echo

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In Mecklenburg-Vorpommern soll ab dem 15. April eine neue Bäderregelung gelten. (Archivbild)

Die neue Bäderregelung zur Sonntagsöffnung von Geschäften in Mecklenburg-Vorpommern wird auch kritisch bewertet. Während die Gewerkschaft ver.di von einem guten Kompromiss spricht, befürchten Handel und betroffene Orte, dass das Land weniger attraktiv für Urlauber wird.

Konkurrenz aus Polen und Schleswig-Holstein

In Boltenhagen befürchtet die Kurdirektorin Nachteile, weil im benachbarten Schleswig-Holstein die Sonntagsöffnungsregelung viel liberaler sei. Auf Usedom sind Hoteliers nur zähneknirschend zufrieden, dass angesichts der Konkurrenz aus Polen überhaupt noch sonntags geöffnet werden dürfe. Und auch in Warnemünde fürchten die Händler nun Umsatzeinbußen.

Promenade mit Ladenschildern. zu lesen. "Pier14"

Neue Bäderregelung sorgt für Diskussionen

Nordmagazin -

Händler und betroffene Ferienorte sehen die neuen Regeln zur Sonntagsöffnung im Nordosten kritisch. Die Gewerkschaft ver.di spricht dagegen von einem guten Kompromiss.

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Zwölf Orte und Ortsteile nicht mehr dabei

Enttäuscht zeigten sich auch Betroffene in den Orten, in denen künftig die Geschäfte am Sonntag geschlossen bleiben müssen. Bergen auf Rügen sieht sich als Einkaufszentrum der Insel und will darum kämpfen, dass die Läden auch weiterhin während der Saison