Stand: 20.09.2020 13:55 Uhr

Nach Starkregen: Reparatur der A20-Böschung dauert länger

Ein Auto weicht auf einer Autobahn bei Neukloster der Grasnarbe eines abgerutschten Hanges aus. © NDR Foto: Britta Gross
An drei Stellen war die Böschung der A20 nach starken Regenfällen Mitte Juni abgerutscht. (Archivbild)

Die Reparaturarbeiten an Böschungen der A20 im Bereich Wismar, die durch starke Regenfälle am 13. Juni abgerutscht waren, verzögern sich. Die Bauarbeiten seien komplexer als zunächst angenommen, teilte das Verkehrsministerium in Schwerin mit. Eigentlich sollten die Arbeiten schon im Sommer abgeschlossen werden, nun sollen sie bis Ende Oktober dauern.

Bereich zwischen Wismar und Neukloster betroffen

Die Arbeiten betreffen an beiden Richtungsfahrbahnen mehrere Abschnitte nahe den Anschlussstellen Zurow und Neukloster sowie dem Kreuz Wismar. Dort waren durch die starken Regenfälle ein bis zwei Meter dicke Böschungsabschnitte mit einer Länge von acht bis 18 Metern abgerutscht - zusammengenommen auf rund 400 Metern.

Bagger mit 17-Meter-Ausleger kommt zum Einsatz

Für die Reparaturarbeiten soll ein spezieller Bagger mit einem 17 Meter langen Ausleger zum Einsatz kommen. Die Maschine ist so schwer, dass Schutzmatten auf der Fahrbahn ausgelegt werden müssen, damit der Asphalt nicht beschädigt wird. Außerdem kann das Böschungsmaterial, das abgetragen und neu aufgebaut werden muss, nicht auf der Autobahn gelagert werden. Das muss von einem Laster direkt an- und abgefahren werden.

Während der Arbeiten kommt es nach Ministeriumsangaben zwischen Montag, dem 21. September, und dem 23. Oktober auf Teilen der Strecke zu Sperrungen - unter anderem der Ausfahrten Zurow und Neukloster.

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Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Foto: Ronald Wittek

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 21.09.2020 | 06:00 Uhr

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