Stand: 17.08.2019 09:54 Uhr

NATO-Minenjäger machen Station in Warnemünde

Ein NATO-Minenabwehrverband besucht den Marinestützpunkt in Rostock.

Drei Schiffe eines NATO-Minenabwehrverbandes haben am Vormittag am Passagierkai in Rostock-Warnemünde festgemacht. Die Einheiten aus Deutschland, Lettland und Dänemark gehören zum Verband SNMCMG 1 (Standing NATO Mine Countermeasures Group 1) und besuchen den Marinestützpunkt.

Teilnahme an NATO-Ostseemanöver

Neben dem deutschen Minenjagdboot "Weilheim" gehören das lettische Minenjagdboot "Talivaldis" und die dänische Fregatte "Thetis" als Flaggschiff zum Verband. Nach dem Aufenthalt in Rostock werden die Soldaten zum Großmanöver "Northern Coasts" in See stechen. Das wird ab 7. September in der westlichen Ostsee und in der Gotlandsee mit vier weiteren Nato-Schiffen stattfinden.

Die Schiffe der Deutschen Marine

Minen in Aalbaeker Bucht beseitigt

In der Zwischenzeit beteiligen sich die drei Schiffe an der Altlastenbeseitigung in Nord- und Ostsee. "Zuletzt haben wir Anfang August in der Aalbaeker Bucht zwei Minen weggeräumt", sagte der dänische Stabsoffizier Commander Senior Grade Peter Krogh, der den NATO-Verband führt.

Noch Tausende Tonnen Munition in Ostsee

Gefährliche Sprengstoffe wie Seeminen, Torpedos oder Bomben aus den Weltkriegen und dem Kalten Krieg stellen bis heute eine Gefahr für die Seeschifffahrt dar. In der Ostsee liegen noch Tausende Tonnen von Munition.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 17.08.2019 | 10:00 Uhr

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