Stand: 17.07.2019 17:36 Uhr

Mutmaßlicher Kupferdieb löste Waldbrand aus

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Bereits vor knapp drei Wochen brannte es im Wald zwischen Peenemünde und Karlshagen.

Nach dem Feuer in einem Wald auf der Insel Usedom zwischen Karlshagen und Peenemünde ist der mutmaßliche Brandstifter wieder frei. Nach Angaben eines Polizeisprechers hat der 58-jährige Mann mit einem kleinen Feuer die Plastikummantelung von gestohlenen Kabeln abschmoren wollen. Dabei habe sich das Feuer jedoch ausgebreitet. Die Polizei hat das Diebesgut und weitere Beweise sichergestellt. Die Freiwillige Feuerwehr Karlshagen hatte den Brand am Dienstag auf knapp zehn Quadratmetern schnell löschen können.

Behörden aktualisieren Karten über Munitionsbelastung

Erst vor rund drei Wochen hatte es in einem Wald zwischen Karlshagen und Peenemünde gebrannt. Damals gingen die Einsatzkräfte auf Grundlage von veralteten Karten zunächst von einer sehr hohen Munitionsbelastung im Brandgebiet aus. Die Löscharbeiten verzögerten sich um Stunden. Inzwischen arbeiten die Behörden daran, das Kartenmaterial so zu aktualisieren, dass daraus die tatsächliche Munitionsbelastung entlang der Küste zwischen Peenemünde und Zinnowitz hervorgeht.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 17.07.2019 | 16:00 Uhr

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