Stand: 08.09.2020 13:39 Uhr

Millionenschwerer Rettungsschirm für Yachtenbauer

Bootswerft der HanseYachts AG
Bootswerft der HanseYachts AG in Greifswald - der weltweit zweitgrößte Yachtenbauer erhält ein wichtiges Signal für Kunden und Mitarbeiter. (Archivbild)

Rettungsschirm für HanseYachts Greifswald: Der weltweit zweitgrößte Yachtenbauer bekommt 17,1 Millionen Euro an Kredithilfen. Die Bürgschaft übernimmt das Land Mecklenburg-Vorpommern. Der Grund: Die Corona-Pandemie hat die Produktion beim Yachtenbauer ins Stocken geraten lassen. Bauteile konnten unter anderem wegen geschlossener Grenzen nicht geliefert werden. Die zeitweise geschlossenen Grenzen haben zudem die Einreise von Mitarbeitern verhindert oder diese aufgrund der Quarantänebestimmungen verzögert.

Das Land springt mit 90 Prozent Bürgschaft ein

Ein Sprecher sagte, die Serienproduktion liefe nicht so effizient und kostenoptimiert wie vorher. Kurzarbeit ist angesagt. Ein halbes Dutzend Messen, auf denen die Boote normalerweise verkauft werden, ist ausgefallen. Die Kredite sollen daher das ins Stocken geratene Geschäft mit den Luxus-Yachten auffangen. Das Land springt mit einer 90-Prozent Bürgschaft ein. Das Geld kann nach Unternehmensangaben nach Bedarf abgerufen werden. Die Finanzierungszusagen seien ein wichtiges Signal an Mitarbeiter und Kunden, dass der Greifswalder Yachtenbauer auf jeden Fall weiter machen könne - auch in weiterhin unruhigen Zeiten.

 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 08.09.2020 | 13:00 Uhr

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