In einem Stall sind zahlreiche Hähne zu sehen. © dpa - Bildfunk

Mehr als 20.000 tote Hühner nach Einbruch in Stall

Stand: 21.10.2020 13:07 Uhr

Unbekannte sind bei einem Hühnerhalter in Neu Dargelin in einen Stall eingebrochen. Weil sie die Lüftung ausschalteten, verendeten mehr als 20.000 Hühner.

Nach einem Einbruch in einem Viehbetrieb in Neu Dargelin (Landkreis Vorpommern-Greifswald) sind mehr als 20.000 Hühner verendet. Nach ersten Ermittlungen der Polizei waren Unbekannte in den Stall eines Hühnerhalters eingedrungen und hatten dabei die Lüftungsanlage ausgeschaltet. Mitarbeiter bemerkten den Vorfall am Mittwochmorgen, da war es aber schon zu spät. Die meisten der insgesamt 23.000 Hühner sind tot.

Polizei bittet Zeugen um Hinweise

Der Schaden wird auf rund 30.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz, Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch. Hinweise zu den Tätern oder auf ein Motiv gibt es noch nicht. Wer Auffälligkeiten rund um den Betrieb in Neu Dargelin beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Laut Polizei wurde die Lüftungsanlage zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochmorgen ausgeschaltet.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 21.10.2020 | 12:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Mecklenburg-Vorpommern

Grafik mit der aktuellen "Corona-Ampel" für Mecklenburg-Vorpommern. © NDR

Corona: 82 neue Infektionen in MV, ein weiterer Todesfall

Vier Landkreise und die Landeshauptstadt gelten als Risikogebiet. Der Landesinzidenzwert sinkt leicht auf jetzt 47,3. mehr

Um einen Stapel Euromünzen und Euroscheine schweben stilisierte Corona-Viren. © Colourbox Foto: Anterovium, Antonio Vale

Corona: Novemberhilfe verzögert sich weiter

Der Hotel- und Gaststättenverband in MV befürchtet, dass das viele Betriebe in eine existenzbedrohende Situation bringt. mehr

Mehrere Menschen ziehen mit Plakaten gegen die Corona-Maßnahmen durch die Innenstadt von Schwerin. © NDR Foto: Fabian Weisshaupt

Schwerin: Mehrere Proteste gegen Corona-Maßnahmen

Angemeldet waren mehrere Demonstrationen. Laut Polizei blieb es trotz vereinzelter Verstöße gegen Auflagen ruhig. mehr

Das Rohr-Verlegeschiff "Fortuna" im Dezember 2020 im Hafen von Wismar © NDR Foto: Christoph Woest

Ostsee-Pipeline: Wird jetzt weitergebaut?

Trotz weiterer US-Sanktionsdrohungen könnten dieses Wochenende die Arbeiten an Nord Stream 2 wiederaufgenommen werden. mehr