Mitarbeiter der DB Sicherheit und Beamte der Bundespolizei gehen durch einen Zug und kontrollieren, ob die coronabedingte Maskenpflicht eingehalten wird. © picture alliance Foto: Annette Ried

Maskenpflicht im Zug: Zusätzliche Kontrollen

Stand: 07.12.2020 06:37 Uhr

Zusätzliche Sicherheitsteams der Deutschen Bahn und der Bundespolizei schauen anlässlich eines bundesweiten Aktionstages darauf, ob Fahrgäste ihre Mund-Nase-Bedeckung richtig tragen.

Die Kontrollen haben am frühen Morgen im Regionalexpress von Rostock nach Hamburg über Schwerin begonnen. Das ist die Strecke, auf der die meisten Fahrgäste im Land unterwegs sind - der Zug bringt viele Pendler zur Arbeit. Gerade weil so viele Menschen diese Verbindung nutzen, wird hier auch sonst mehr auf die Einhaltung der Maskenpflicht geschaut.

Bahnfahrt ohne Maske: 150 Euro Strafe

Für zwei Extra-Streifen am Tag zahlt das Verkehrsministerium in Mecklenburg-Vorpommern der Bahn seit September bis Ende des Jahres insgesamt 100.000 Euro. Derzeit wird darüber nachgedacht, die Regelung zu verlängern. Weitere Kontrollen im Rahmen des Aktionstages gibt es unter anderem auf den Bahnstrecken Schwerin - Bad Kleinen und Güstrow - Rostock. Auch die Ostdeutsche Eisenbahngesellschaft ODEG macht mit - hier wird auf der Strecke Stralsund - Rostock verstärkt kontrolliert. Wer ohne Maske erwischt wird, muss mit einer Strafe von 150 Euro rechnen.

Wen erfasst die Statistik?

In der täglichen Corona-Statistik des LAGuS sind nur Menschen erfasst, die in Mecklenburg-Vorpommern ihren Erstwohnsitz haben. Das LAGuS gibt darüber hinaus regelmäßig Berichte über Infektionen bei Gästen heraus. Das sind all jene Menschen, bei denen eine Infektion in Mecklenburg-Vorpommern festgestellt wurde, die aber keinen Erstwohnsitz im Land haben.

Karte nach gewichteten Ampelstufen eingefärbt

Die grafische Aufbereitung als Landkarte zeigt die Ampelstufen der risikogewichteten Karte des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Die Zahlenwerte zeigen den Inzidenzwert jeder Region. Die Einfärbung des jeweiligen Bereichs orientiert sich aber an der risikogewichteten Karte: dabei finden auch die Anzahl der Patienten im Krankenhaus und auf Intensivstationen eine Rolle. Dies soll einen genaueren Überblick auf das Infektionsgeschehen in Mecklenburg-Vorpommern ermöglichen. Der Inzidenzwert allein hat darum nicht allein Einfluss auf die Ampelstufenfarbe.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 07.12.2020 | 07:30 Uhr

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