Stand: 26.08.2020 18:27 Uhr

MV will eigene Filmfördergesellschaft gründen

Ein Kameraassistent setzt eine Sonnenblende an eine Kamera © DPA-Bildfunk Foto: Georg Wendt
Mecklenburg-Vorpommern will die Filmszene im Land stärken. (Archivbild)

Mecklenburg-Vorpommern will die Filmschaffenden im Land stärken. Der Landtag hat beschlossen, erstmals eine eigene Filmfördergesellschaft zu gründen. Filme aus dem Nordosten seien ein wichtiges Kulturgut, sagte Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD), es müsse mehr von ihnen geben. Nicht in kommerziellen Formaten, sondern, so der CDU-Abgeordnete Bernhardt Wildt, auf künstlerisch hohem Niveau.

Vier Millionen Euro in zwei Jahren

Rund vier Millionen Euro in zwei Jahren stellt das Land für die Filmfördergesellschaft bereit. Klare Zuständigkeiten und einen Ansprechpartner soll es geben, so Schwesig. Das Geld ist als Kofinanzierung gedacht für andere Fördertöpfe - wie etwa von der Filmförderungsanstalt des Bundes. Diese hat ein Jahresbudget von rund 245 Millionen Euro. Auch internationale Filmförderungen sollen möglich werden. Der Filmstandort Mecklenburg-Vorpommern soll sichtbarer werden, junge kreative Menschen sollen ins Land gelockt werden.

Schwerin und Wismar als Standorte

In zwei Städten wird die neue Gesellschaft präsent sein: in Schwerin und in Wismar. Die AfD sprach sich gegen den Antrag aus, die Linke befürwortete ihn grundsätzlich, mahnte aber zahlreiche Änderungen an. So werde etwa der Osten des Landes außen vor gelassen. Der Landtag lehnte diese Änderungen ab.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 26.08.2020 | 18:00 Uhr

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