Rheinland-Pfalz, Ahrweiler: Eine Frau schiebt ihr Fahrrad durch den Schlamm © dpa-Bildfunk Foto: Thomas Frey

MV weitet Hilfe für Flutopfer in Rheinland-Pfalz aus

Stand: 21.07.2021 13:26 Uhr

Laut Innenministerium haben sich ehrenamtliche Helfer verschiedener Organisationen mit Hilfsgütern und Feldküchen auf den Weg in die Krisenregion gemacht.

Nach Angaben des Innenministeriums wurden von Ludwigslust (Landkreis Ludwigslust-Parchim) aus neun Feldküchen in die Krisenregion geschickt. Zudem seien zur Unterstützung der Einsatzkräfte vor Ort 85 ehrenamtliche Helfer mit weiteren Hilfsgütern entsandt worden. Etwa die Hälfte stellt der Landesverband des Deutschen Roten Kreuzes, weitere Kräfte kommen von der Johanniter Unfallhilfe, vom Arbeiter-Samariter-Bund und von Spezialeinheiten der Feuerwehren. "All das, was bei den Aufräumarbeiten benötigt wird, ist geladen", erklärte DRK-Gruppenführer Frank Pech. Doch werde das Team hauptsächlich den Helfern vor Ort Hilfe leisten und sie verpflegen.

Auch Psychosozialarbeiter aus MV sind auf dem Weg

Laut DRK gehört zu der Abordnung auch eine Gruppe von Psychosozialarbeitern. Der Präsident des DRK-Landesverbandes, Werner Kuhn, sprach den freiwilligen Helfern und deren Familien Dank und Anerkennung aus. Zugleich dankte er auch den Arbeitgebern, die ihre Mitarbeiter für den Einsatz freistellten.

Hubschrauber, Transportfahrzeuge und THW aus MV helfen auch

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Mindstens 170 Menschen bei Hochwasser ums Leben gekommen

Im Kreis Ahrweiler im Norden von Rheinland-Pfalz hatte das verheerende Hochwasser besonders schwere Schäden angerichtet. Rund 40.000 Menschen gelten dort als betroffen. Die Zahl der Hochwasser-Todesopfer war bis Dienstag auf mindestens 170 gestiegen. Aus Rheinland-Pfalz wurden 122 und aus Nordrhein-Westfalen 48 Unwetter-Tote bestätigt. Noch immer werden Menschen vermisst.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 21.07.2021 | 16:00 Uhr

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