Stand: 12.01.2019 12:13 Uhr

MV: Ende der revierübergreifenden Jagden

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Die aktuellen Abschußzahlen deuten auf einen überdurchschnittlichen Jagderfolg. (Archivbild)

Mit den Drückjagden in Rothemühl im Landkreis Vorpommern-Greifswald und in Zapel bei Crivitz ist am Sonnabend die Saison der revierübergreifenden Jagden zu Ende gegangen. Danach würde es nur noch meist kleinere Jagden geben, bestätigte die Landesforstanstalt in Malchin auf Anfrage von NDR 1 Radio MV.

Drückjagdverbot für drei Jahre ausgesetzt

Wegen der Seuchengefahr ist das Drückjagdverbot, das normalerweise ab 11. Januar gilt, für drei Jahre ausgesetzt. Die Sauen bekommen schon den ersten Nachwuchs. Deshalb würden aber kaum noch solche Gesellschaftsjagden mit vielen Jägern und Hunden durchgeführt, heißt es beim Landesjagdverband. Der Landesforstanstalt zufolge wurden in der Landesforst bisher rund 200 Drückjagden durchgeführt.

Verstärkte Jagd als Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest

Die aktuellen Abschußzahlen deuten auf einen überdurchschnittlichen Jagderfolg. An die bisher einmalige Zahl von über 80.000 erlegten Wildschweinen im vergangenen Jahr würden sie aber nicht heranreichen, so die Schätzung der Fachleute. Als Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest wurde Ende 2017 die Jagd auf Wildschweine intensiviert und die sogenannte Pürzel- und Hundeprämie eingeführt. Laut Minister Backhaus wurden seitdem 1,2 Mio Euro aus dem Sonderfond ausgezahlt.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 12.01.2019 | 08:00 Uhr

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