Stand: 01.05.2019 11:03 Uhr

Lufthansa-Verbindung München-Rostock eröffnet

Vor der Ankunft des Fliegers wurde die "Erstflugtorte" angeschnitten.

Mit dem Abflug einer Lufthansa-Maschine vom Typ Bombardier CRJ900 ist am Vormittag die Geschäftsreiseverbindung zwischen Rostock-Laage und München offiziell eröffnet worden. Die Lufthansa bietet ab sofort jede Woche zehn Flüge auf der Strecke an. Die Premiere wurde in Laage gefeiert. "Mit der Weiterführung dieser wichtigen Flugverbindung ist die Anbindung Mecklenburg-Vorpommerns an die Welt wieder hergestellt", sagte Flughafen-Geschäftsführerin Dörthe Hausmann.

Wasserbogen der Flughafenfeuerwehr zur Begrüßung

Die Wirtschaft benötige die Verbindung ebenso wie touristische Reisende, die über das Drehkreuz in München viele Ziele in Europa und der ganzen Welt erreichen, hieß es weiter. Mit etwas Verspätung landete der erste Flieger mit 90 Plätzen aus München - begrüßt von einem traditionellen Wasserbogen der Flughafenfeuerwehr. Nach einer Eröffnungsveranstaltung erfolgte der Rückflug in die bayerische Hauptstadt.

Busse fahren zwischen ZOB und Airport

Mit der Aufnahme der Verbindung nach München bietet die rebus Regionalbus Rostock GmbH Busverbindungen vom Rostocker Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) zum Airport nach Laage an. Die Linienflüge der Lufthansa von und nach München würden ohne Anmeldung mit Bussen der Linie 127 bedient, teilte rebus-Geschäftsführer Thomas Nienkerk mit.

Flüge nach Flybmi-Insolvenz gestrichen

Die Lufthansa ist derzeit die einzige Anbieterin einer Linienflug-Verbindung am Flughafen Rostock-Laage. Zuvor war die britische Regional-Fluggesellschaft Flybmi auf der Strecke nach München geflogen. Nach der Insolvenz des Unternehmens waren Mitte Februar alle Flüge zwischen Laage und München mit sofortiger Wirkung gestrichen worden.

Weiterer Ersatz gesucht

Flughafen-Chefin Hausmann muss sich aber noch für andere Strecken um Ersatz bemühen. Die Fluggesellschaft FlyEgypt hatte Flüge nach Hurghada wieder abgesagt, die ab Juli im Flugplan standen. Als Grund wurde die Problematik mit dem Flugzeug-Typ Boeing 737 Max angegeben. Die Gesellschaft selbst besitzt zwar keine dieser Maschinen, wurde aber von anderen Airlines beauftragt, Strecken zu übernehmen. Diese können ihre Max-Flugzeuge nach mehreren Zwischenfällen und der Sperre der Flugaufsicht derzeit nicht einsetzen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 01.05.2019 | 10:00 Uhr

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