Lübtheen: Corona-Hotspot in Fahrzeugwerk

Stand: 28.04.2021 18:20 Uhr

Im Südwesten Mecklenburg-Vorpommerns sind die Corona-Infektionszahlen sprunghaft angestiegen. Hauptursache dafür war ein Corona-Ausbruch in einem Unternehmen in Lübtheen.

Im Kreis Ludwigslust-Parchim gibt es einen neuen Corona-Hotspot. In einem Fahrzeugwerk in Lübtheen haben sich inzwischen 180 Menschen mit dem Virus infiziert - allein am Dienstag kamen mehr als 80 Fälle hinzu. Die britische Mutante des Virus sei für die drastisch steigenden Zahlen verantwortlich, sagt die Leiterin des Kreis-Gesundheitsamtes Ute Siering.

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Erste Infektion im Werk schon vor zwei Wochen

Die ersten Infektionen bei der Firma Brüggen waren bereits vor mehr als zwei Wochen bei Routinetests entdeckt worden, die in dem Werk seit längerem unter den rund 1.000 Mitarbeitern durchgeführt werden. Nach Angaben des Landkreises seien Mitarbeiter aus Osteuropa über Ostern zu Besuchen in der Heimat gewesen. Bereits eine Woche danach sei es zu einem drastischen Anstieg der Infektionen gekommen. Die Bürgermeisterin von Lübtheen, Ute Lindenau, forderte die Einwohner auf, sich streng an die Hygieneregeln und Kontaktbeschränkungen zu halten.

Produktion für zwei Wochen gestoppt

Inzwischen hat der Kreis umfangreiche Tests sowie Quarantänemaßnahmen auch bei den Angehörigen der Mitarbeiter angeordnet. Die Werksleitung hat die Produktion für 14 Tage gestoppt. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Ludwigslust-Parchim betrug nach den Zahlen von Dienstag 237,0, was einem Plus von 59,9 im Vergleich zum Vortag entspricht. In dem Kreis wurden am Dienstag insgesamt 204 neue Infektionen gemeldet. Mit den Zahlen von Mittwoch liegt die Inzidenz im Kreis Ludwigslust-Parchim nun bei 227.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | Die Nachrichten | 28.04.2021 | 18:30 Uhr

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