Ein Balkendiagramm vor einem Coronavirus. © COLOURBOX Foto: Volodymyr Horbovy

Landratswahl in Nordwestmecklenburg: Urnen- statt reiner Briefwahl

Stand: 16.03.2021 11:16 Uhr

Die Landratswahl in Nordwestmecklenburg am 25. April wird als klassische Urnenwahl durchgeführt. Trotz der hohen Corona-Infektionszahlen im Kreis ist eine reine Briefwahl nicht möglich, hieß es.

Ausschlaggebend für die Entscheidung war die Sieben-Tages-Inzidenz am Montag (15. März). Die Landesverordnung schreibt nämlich vor, dass der Kreis eine normale Präsenzwahl durchführen muss, wenn der Inzidenzwert 41 Tage vor der Wahl unter 100 liegt. Dieser Wert lag bei rund 96. Hätte er über 100 gelegen, hätte der Kreis selbst entscheiden können, ob er die Wahl als reine Briefwahl durchführt.

Wahlleitung geht von vielen Briefwählern aus

Nordwestmecklenburgs Kreiswahlleiter Christoph Collin erklärte allerdings, dass er damit rechne, dass sehr viele Einwohner Briefwahl beantragen werden. Das sei bei den jüngsten Landtagswahlen in Süddeutschland auch so gewesen. Die Wahl in Nordwestmecklenburg ist die erste Landratswahl unter strengen Pandemie-Bedingungen in Mecklenburg-Vorpommern.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 16.03.2021 | 10:00 Uhr

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